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Anpacken. Besser machen.
  • Zeit für den Wechsel in Niedersachsen.
  • Zeit für ein neues Kapitel in unserer Landespolitik.
  • Zeit für eine neue sozialdemokratische Landesregierung.
 
I. Niedersachsen braucht eine neue Politik 10. November 2012
3 Artikel zum Thema
II. Neue Bildungspolitik bürgt für Chancengleichheit 10. November 2012
6 Artikel und 2 Kommentare zum Thema
III. Neue Wirtschaftspolitik beginnt bei Bildung 10. November 2012
10 Artikel zum Thema
IV. Neue Gesellschaftspolitik braucht Aufbruch 10. November 2012
6 Artikel zum Thema
V. Neue Sozialpolitik macht Ernst mit Solidarität 10. November 2012
9 Artikel zum Thema
VII. Neue Energiepolitik setzt auf die Erneuerbaren 10. November 2012
7 Artikel und 2 Kommentare zum Thema
VIII. Neue Umweltpolitik sichert Lebensgrundlagen 10. November 2012
7 Artikel und 1 Kommentar zum Thema

Dialogpapiere  

Wirtschaftspolitik 

Wirtschaft

Stärker werden - menschlich bleiben.

Mit dem unserem Eckpunktepapier beschreiben wir unsere konzeptionellen Ansätze und Ideen für eine erfolgreiche Wirtschaftspolitik in unserem Land. Ganz bewusst legen wir keine endgültigen Programme vor, sondern formulieren in Dialogpapieren unsere Überlegungen und Ideen zu einzelnen Themenfeldern. In einem offenen Verfahren wollen wir diskutieren.

Nutzen Sie bitte die Möglichkeiten und tragen Sie Ihre Anmerkungen direkt ein oder schicken Sie uns eine E-Mail. Im Oktober 2012 wollen wir als Abschluss und auf der Grundlage dieser Dialogreihe das Regierungsprogramm der niedersächsischen SPD für die Jahre 2013 bis 2018 erstellen.

Download: reine Textversion Dialogpapier (März 2012) Download: Eckpunkte Gute Arbeit für Niedersachsen (April 2012)
20. Februar 2012  •  Eckpunktepapier zur Wirtschaftspolitik | 4.2

4.2 Dienstleistungspolitik

Heute entstehen zusätzliches Wachstum und Beschäftigung zu einem Großteil im Bereich der Dienstleistungen. Niedersachsen ist insbesondere im Bereich der sozialen Gesundheitswirtschaft und im Tourismus stark. Besondere Wachstumspotentiale bestehen ferner bei den breit gefächerten unternehmensbezogenen Dienstleistungen wie z.B. der Kreativwirtschaft.

In Deutschland hat sich zuletzt das Versagen der Bildungspolitik als Wachstums- und Beschäftigungsbremse für qualitativ hochwertige Dienstleistungen erwiesen. Die jahrelang vorherrschende neoliberale Ideologie führte zu ungezügelter Privatisierung und Liberalisierung und einer unzureichenden Arbeitsmarktgesetzgebung mit einer kräftigen Ausweitung der prekären Beschäftigungsverhältnisse. Schlechte Arbeitsbedingungen und hohe Dienstleistungsqualität sind jedoch ein Widerspruch!

Wir wollen daher

  • die regionalspezifischen Potenziale der Dienstleistungswirtschaft wie z.B. in den Bereichen Tourismus und Gesundheitswirtschaft gezielt in die Entwicklung regionaler Handlungskonzepte einbeziehen;
  • landesweit einen Masterplan „Soziale Gesundheitswirtschaft in Niedersachsen“ entwickeln und umsetzen (s.u.);
  • die Grundprinzipien guter Arbeit im Dienstleistungssektor fördern: verbesserte Arbeitsbedingungen und Professionalisierung, lebenslanges Lernen sowie Verbreiterung der sozialen und kommunikativen Kompetenzen;
  • die Innovationsförderung stärker auch auf innovative Dienstleistungsprodukte (z.B. Software, E-Health) ausrichten;
  • die Förderung der Dienstleistungsforschung künftig verstärken. Hierbei geht es um die Erfassung der unterschiedlichen Dienstleistungsbereiche, ihre Entwicklungsperspektiven, die Arbeitsbedingungen und Potenziale;
  • dass die öffentliche Hand sowohl im Hinblick auf Tariftreue als auch als Impulsgeber bei der Förderung von Innovationen im Dienstleistungssektor Vorbildfunktion übernimmt (zu den Leitmärkten siehe Abschnitt 5).
 
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Alle 3 Kommentare anzeigen 
Im Satz "das Versagen der Bildungspolitik als Wachstums- und Beschäftigungsbremse.." vermisse ich ein wenig selbstkritische Mitverantwortung für das jahrzehntelang auch von SPD-Landesregierungen angerichtete föderale Reformchaos der letzten drei Jahrzehnte. Und der Satz "die regionalspezifischen Potenziale der Dienstleistungswirtschaft wie z.B. in den Bereichen Tourismus und Gesundheitswirtschaft gezielt in die Entwicklung regionaler Handlungskonzepte einbeziehen" ist wieder nur eine dieser nichts sagenden Phrasen. Wisst Ihr, wie viele regionale Handlungskonzepte in der Vergangenheit zur Nutzung touristischer Potentiale schon für viel Geld entstanden und dann unbeachtet in den Schubladen verschwunden sind? Fragt mal unsere Hauptverwaltungsbeamten, die überall in den Entscheidungsgremien des Tourismus sitzen und wie Blinde von der Farbe reden, statt sich dort von vertrauenswürdigen Fachleuten aus der Partei vertreten zu lassen!
Reiner Langwald • 25. Mai 2012 • 09:17 Uhr
Wir vermissen die ausdrückliche Benennung der Kreativ-Wirtschaft, also der Medien, der Verlage von Zeitschriften, Zeitungen und Büchern.
Wir vermissen ein Bekenntnis zum Schutz geistigen Eigentums. Es ist modisch, das Urheberrecht in Frage zu stellen und Diebstahl zu bagatellisieren. Wir erwarten ein Bekenntnis zum Schutz kreativer Leistungen, nicht nur für Medienschaffende, sondern auch für die Wissenschaft als Träger innovativer Entwicklungen.
AGS Göttingen, Gerd Aschoff • 22. Mai 2012 • 09:28 Uhr
Wir unterstützen Menschen, die sich in der kreativwirtschaft mit IT- oder anderen unternehmensnahen Dienstleistungen selbstständig etablieren wollen durch zeitlich befristete Start-up Angebote und umfassende kompetente neutrale Gründungsberatung
Heuer • 04. März 2012 • 18:43 Uhr
Im Satz "das Versagen der Bildungspolitik als Wachstums- und Beschäftigungsbremse.." vermisse ich ein wenig selbstkritische Mitverantwortung für das jahrzehntelang auch von SPD-Landesregierungen angerichtete föderale Reformchaos der letzten drei Jahrzehnte. Und der Satz "die regionalspezifischen Potenziale der Dienstleistungswirtschaft wie z.B. in den Bereichen Tourismus und Gesundheitswirtschaft gezielt in die Entwicklung regionaler Handlungskonzepte einbeziehen" ist wieder nur eine dieser nichts sagenden Phrasen. Wisst Ihr, wie viele regionale Handlungskonzepte in der Vergangenheit zur Nutzung touristischer Potentiale schon für viel Geld entstanden und dann unbeachtet in den Schubladen verschwunden sind? Fragt mal unsere Hauptverwaltungsbeamten, die überall in den Entscheidungsgremien des Tourismus sitzen und wie Blinde von der Farbe reden, statt sich dort von vertrauenswürdigen Fachleuten aus der Partei vertreten zu lassen!
Reiner Langwald • 25. Mai 2012 • 09:17 Uhr
Wir vermissen die ausdrückliche Benennung der Kreativ-Wirtschaft, also der Medien, der Verlage von Zeitschriften, Zeitungen und Büchern.
Wir vermissen ein Bekenntnis zum Schutz geistigen Eigentums. Es ist modisch, das Urheberrecht in Frage zu stellen und Diebstahl zu bagatellisieren. Wir erwarten ein Bekenntnis zum Schutz kreativer Leistungen, nicht nur für Medienschaffende, sondern auch für die Wissenschaft als Träger innovativer Entwicklungen.
AGS Göttingen, Gerd Aschoff • 22. Mai 2012 • 09:28 Uhr

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