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Digitales Niedersachsen
Die politische Gestaltung der Informations- und Telekommunikationstechnologien, des Internets und die Auseinandersetzung mit der Digitalisierung unserer Gesellschaft sind schon lange keine gesellschaftlichen Randthemen mehr. Netzpolitik ist moderne Gesellschaftspolitik. Sie betrifft inzwischen sämtliche Lebensbereiche und Themenfelder. Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten beschäftigen sich deshalb grundlegend und intensiv mit den Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung unserer Gesellschaft. Wir wollen auch hier gestalten.
Dabei ist festzustellen: Die Politik hat bisher noch keine umfassenden Antworten auf die Herausforderungen der Digitalisierung gefunden. Wir befinden uns in einer Umbruchphase. Diese zu gestalten und dabei auf den Dialog mit Vertretern aus den Bereichen der digitalen Zivilgesellschaft, der Wirtschaft und der Wissenschaft zu setzen wird unser Weg bis zum Regierungswechsel 2013 sein – und wird die Politik einer sozialdemokratisch geführten Landesregierung ab 2013 in Niedersachsen auszeichnen.
Download: Dialogpapier Digitales NiedersachsenSystembedingt werden im Internet und den Neuen Medien viele Informationen und Daten offenbart. Die Verbindung von öffentlich zugänglichen Daten mit personenbezogenen Daten stellt eine neue Qualität und eine Herausforderung für die Beachtung und den Schutz des Rechtes auf informationelle Selbstbestimmung dar. Kurzfristige Maßnahmen zum Schutz der Persönlichkeit und der Daten im Internet sind daher notwendig. Zugleich ist die Weiterentwicklung des Datenschutzrechtes unter Beachtung der Anforderungen der Neuen Medien ist eine von der Verfassung vorgegebene Aufgabe. Hieran muss sich auch Niedersachsen auf Landes- und Bundes- und Europaebene im Interesse seiner Bürgerinnen und Bürger beteiligen. Datenschutz und Datensparsamkeit müssen einen zentralen Stellenwert in der Politik bekommen und in allen Lebensbereichen wirksam, transparent und bürgernah verankert werden. Daten gehören in Nutzerhand.
Neben dem rechtlichen Schutz von Daten muss die Fähigkeit der Nutzerinnen und Nutzer zum Selbstdatenschutz gestärkt werden. Die selbstbestimmte Wahl von anonymen Nutzungen, von Pseudonymen, von Verschlüsselungstechniken oder auch die Möglichkeit, sich durch Zugriff auf die einfach lesbare Datenschutzerklärung jederzeit ausreichend Gewissheit über die Bedingungen der Datenverarbeitung zu verschaffen, sind für uns wesentlich.
Eine SPD-geführte Landesregierung wird
Zusätzlich sind Informationskampagnen notwendig um die Nutzerinnen und Nutzer intensiv über ihre Rechte aufzuklären und sie so bei der Wahrung ihrer Rechte zu stärken.
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Die Bedrohung durch kommerzielle Datensammler wird immer noch nicht in der Öffentlichkeit so wahrgenommen, wie es nötig wäre. Statt dessen freuen wir uns noch über NFC-Chips, die alle Payback-Karten-Tricks der Sales Manager wie Kinderkram aussehen lassen. Ich stimme völlig zu, dass der Verbraucher die Möglichkeit und Wahl haben muss, sich zu schützen – und da brauchen wir gesetzliche Regelungen, die die Liberalen als Teufelswerk verdammen. Das stinkt mir genauso wie die lustige Alibibehörde zum Kampf gegen Hacker, die die Bundesregierung aus der Taufe gehoben hat. Die oben genannten Ansätze sind also richtig und müssen unbedingt von uns durchgesetzt werden – weil es sonst kein anderer tut, wohl auch nicht die Piraten.Peter Klaassen • 21. Juni 2012 • 09:30 Uhr
Ich wähle sowieso die Piraten!Der Checker • 24. Mai 2012 • 15:36 Uhr
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