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„Wir wollen gleiche Lebenschancen für alle. Über gleiche Lebenschancen entscheiden zuerst und vor allem Bildung und Familie. Deshalb wollen wir bessere Bildung für alle durchsetzen und Familien stärken. Unser Ziel ist eine kinderfreundliche Gesellschaft.“
Hamburger Grundsatzprogramm 2007
Wer Zukunft gestalten will, muss in Bildung investieren. Daran ist die CDU/FDP-Landesregierung gescheitert: Niedersachen liegt bei allen wichtigen Merkmalen unter dem Bundesdurchschnitt. Was wir dringend brauchen, sind Investitionen in unser Bildungssystem – als Schlüssel für ein starkes Niedersachsen. Wir werden in der Bildungspolitik wieder anpacken: Priorität hat der Ausbau von guten Ganztagsgrundschulen. Eine erfolgreiche Bildungslaufbahn beginnt für uns aber nicht erst in der Schule, sondern schon bei den Jüngsten. Mit dem Ausbau von Krippen- und Kitaplätzen, mehr Personal und kleineren Gruppengrößen schaffen wir die Rahmenbedingungen für eine optimale Betreuung und Zukunft unseres Landes.
Download: Dialogpapier Gute BildungJedes Kind ist einzigartig und muss mit seinen Stärken und Schwächen angenommen und individuell gefördert werden. – Dies fordert die UN-Menschenrechtskommission und dies entspricht den Überzeugungen der SPD-Niedersachsen.
Wir werden deshalb den Weg hin zu einer echten Inklusion in unseren Schulen konsequent beschreiten.
Dabei wird von allen an Schule Beteiligten eine Kultur des Gelingens gefordert, die alle Kräfte darauf richten, die Kinder in ihrem Lernbemühen zu unterstützen – Abschulungen und Sitzenbleiben haben im Schulalltag keinen Platz mehr. Auch die Arbeitsbedingungen müssen sich ändern. Perspektivisch müssen wir deshalb
Dafür werden gemeinsam mit allen Akteuren in der Bildungspolitik einen Aktionsplan erarbeiten und die schon realisierten Maßnahmen kontinuierlich überprüfen und nachsteuern. Inklusion muss als dauernder Prozess begriffen werden. Wir werden daher einen „Inklusionsbeirat“ im Kultusministerium einrichten, um kontinuierlich die Auswirkungen, u.a. die finanziellen, des Gesetzes zur Einführung der inklusiven Schule zu begleiten.
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Inklusion ist noch nicht ausgereift. Heute bedeutet sie genau das gegenteil was sie bewirken soll.Die Kultusminister reiben sich die Hände! Sparen auf den Rücken der Betroffenen bedeutet Inklusion Gegenwertig. Abschaffung der Förderschulen bedeutet Inklusion. Sie ist ein Mittel um Lehrkräfte von Förderschulen an die Regelschulen zu bringen die dann leider den vermeintlichen Lehrerausfall durch Krankheit auffangen. Für die Betroffenen förderschulbedürftigen Kinder bedeutet das zur nullten Stunde in der Schule sein und Förderunterricht in der 7-10.Stunde. Ich spreche hier schon die Erfahrung mit der Inklusion aus anderen Bundesländern an die wir persönlich leider machen durften. Des weiteren ist es nicht nur damit getan Schulen Behindertengerecht umzubauen. Inklusion sollte vielmehr heißen Verdopplung der Lehrkräfte! Genau daran wird die Inklusion scheitern da für das Vorhaben in den Staats- und Kommunalen Kassen gar kein Geld da ist. Leiden unter den neuen Spargesetz Inklusion sind genau daher die Kinder und Schüler denen man vermeintlich meint damit helfen zu wollen.Senger, Daniel • 23. September 2012 • 15:08 Uhr
An der Inklusion kommt Deutschland aufgrund der UN - Menschenrechtskonvention nicht mehr vorbei. Inklusion funktioniert aber nur in echten Gesamtschulen - sonst werden Menschen mit Behinderungen in den sozialen Brennpunkt Hauptschule abgeschoben.Rebekka Schönfelder • 25. Juli 2012 • 18:41 Uhr
Das heißt aber auch: Weg vom Frontalunterricht hin zum selbstorganisierten Lernen. Einige Schulen in freier Trägerschaft machen das z.B. mit dem jahrgangsübergreifenden Lernen (z.B. Kl. 1-4 in einer Grundschullerngruppe) vor. Ergebnis: Die Leistungen liegen über dem Landesdurchschnitt. Und das obgleich Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Gegensatz zu den öffentlichen Schulen nicht heraus gerechnet werden.
Finnland hat ein Gesamtschulsystem und ist PISA - Sieger.
Die Beschreibung der Inklusion sollte als langer Prozess beschreiben werden. Zu beachten ist auch, dass durch die Feststellung des sonderpädagogischen Unterstützungsbedarfes Kinder auch „etikettiert“ werden können.Zusammenfassung der Beiträge aus dem Bildungsforum des Kommunalpolitischen Kongresses • 14. Juni 2012 • 13:39 Uhr
Eine Inklusion klingt einerseits gut, andererseits beinhaltet sie auch Risiken, die in den Programmen und Reden nicht erwähnt werden:Gerhard A. Spiller • 10. Juni 2012 • 11:47 Uhr
1. Wie soll das derzeitige Unterrichtspensum und -niveau beibehalten werden, wenn geistig und seelisch behinderte Kinder in eine Klasse bisherigen Zuschnitts integriert sind? Es scheint mir klar zu sein, dass die Stoffvermittlung dann langsamer voranschreiten muss, damit diese Kinder dem Unterricht folgen können. Wie soll dann aber die konkrete Umsetzung aussehen? Eine Reduzierung des Lehrstoffes dürfte angesichts des ohnehin schon bestehenden Problems des Fachkräftemangels durch unzureichendes Schulwissen bei Bewerbern/-innen um Ausbildungsplätze ausscheiden. Der Einsatz von Sonderpädagogen/-innen im Unterricht dürfte angesichts der dadurch entstehenden Unruhe ebenfalls seine Grenzen haben. Wie also soll das Bildungsniveau zumindest gehalten werden (auf Grund der PISA- und der vorhergehenden TIMS-Studien wäre sogar eine Steigerung des Niveaus erforderlich)? Durch kleinere Klassen? Die sind wohl auch keine Lösung, wie das Abschneiden von Berlin im Vergleich zu Bayern bei PISA gezeigt hat (sie sind aber auf jeden Fall teurer, was in Zeiten leerer Kassen und der zukünftigen Schuldenbremse problematisch werden dürfte). Deshalb sehe ich an dieser Stelle noch erheblichen Klärungsbedarf.
2. Eine weitere Problematik bezüglich der Inklusion sehe ich bei der Wahl der Schulart: Die Probleme an den Hauptschulen dürften bekannt sein, aber wäre das nicht die Schulform, die geistig und seelisch behinderte Kinder auf Grund ihres Lernvermögens wählen würden? Damit würden sie aber genau in einen sozialen Brennpunkt geschickt werden. Ist das politisch zu verantworten? Auch die Zusammenlegung von Haupt-und Realschulen zu Oberschulen wird an der von den Hauptschulen bekannten Problematik nicht viel ändern, denn der Wunsch, dass die starken Schüler/innen die Schwächeren mitziehen werden, hat sich schon bei der IGS nicht bewahrheitet (siehe die Untersuchungen des Max-Planck-Instituts und die Ergebnisse der PISA-Studie - weshalb man in Skandinavien bereits wieder Abstand von den IG-Schulen nimmt). Damit würden behinderte Kinder auch hier in eine bedenkliche Lage gebracht werden. Leider habe ich zu dieser Problematik bislang noch keine Aussagen von Befürwortern/-innen der Inklusion gehört, und entsprechende Gesprächsversuche wurden abgeblockt.
Daneben:
Der Absage an das Sitzenbleiben im Entwurf des Dialogpapiers stehe ich ebenfalls skeptisch gegenüber, denn eine Abfrage des Leistungsstandes muss möglich sein, um Lernrückstände zu verhindern, die sich ja im Laufe einer Schullaufbahn kumulieren, weil das Wissen aufeinander aufbaut. Das 'Sitzenbleiben' wird zwar von vielen als Strafe verstanden, aber dem Grunde nach ist es die Chance, unverstandenes Wissen nachzuarbeiten und später anwenden zu können. Um Schülern/-innen bei der Bewältigung etwaiger Lernschwächen in einzelnen Fächern zu helfen, wäre m.E. die Einführung von unterschiedlichen Leistungskursen, analog den schon in den 1970er Jahren teileise installierten A- und B- Kursen in den Hauptfächern, denkbar und ausreichend. Dann könnte das 'Sitzenbleiben' auf Grund von Schwächen in einzelnen Fächern durch die belegung entsprechender Kurse vermieden werden. Für die berufliche Laufbahn dürfte das unbedenklich sein, denn bei der Bewerbung um einen Ausbildungspaltz als beispielsweise Bürokaufmann/-frau dürfte ein C-Kurs in Chemie unschädlich sein.
Inklusion ist noch nicht ausgereift. Heute bedeutet sie genau das gegenteil was sie bewirken soll.Die Kultusminister reiben sich die Hände! Sparen auf den Rücken der Betroffenen bedeutet Inklusion Gegenwertig. Abschaffung der Förderschulen bedeutet Inklusion. Sie ist ein Mittel um Lehrkräfte von Förderschulen an die Regelschulen zu bringen die dann leider den vermeintlichen Lehrerausfall durch Krankheit auffangen. Für die Betroffenen förderschulbedürftigen Kinder bedeutet das zur nullten Stunde in der Schule sein und Förderunterricht in der 7-10.Stunde. Ich spreche hier schon die Erfahrung mit der Inklusion aus anderen Bundesländern an die wir persönlich leider machen durften. Des weiteren ist es nicht nur damit getan Schulen Behindertengerecht umzubauen. Inklusion sollte vielmehr heißen Verdopplung der Lehrkräfte! Genau daran wird die Inklusion scheitern da für das Vorhaben in den Staats- und Kommunalen Kassen gar kein Geld da ist. Leiden unter den neuen Spargesetz Inklusion sind genau daher die Kinder und Schüler denen man vermeintlich meint damit helfen zu wollen.Senger, Daniel • 23. September 2012 • 15:08 Uhr
An der Inklusion kommt Deutschland aufgrund der UN - Menschenrechtskonvention nicht mehr vorbei. Inklusion funktioniert aber nur in echten Gesamtschulen - sonst werden Menschen mit Behinderungen in den sozialen Brennpunkt Hauptschule abgeschoben.Rebekka Schönfelder • 25. Juli 2012 • 18:41 Uhr
Das heißt aber auch: Weg vom Frontalunterricht hin zum selbstorganisierten Lernen. Einige Schulen in freier Trägerschaft machen das z.B. mit dem jahrgangsübergreifenden Lernen (z.B. Kl. 1-4 in einer Grundschullerngruppe) vor. Ergebnis: Die Leistungen liegen über dem Landesdurchschnitt. Und das obgleich Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Gegensatz zu den öffentlichen Schulen nicht heraus gerechnet werden.
Finnland hat ein Gesamtschulsystem und ist PISA - Sieger.
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