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Anpacken. Besser machen.
  • Zeit für den Wechsel in Niedersachsen.
  • Zeit für ein neues Kapitel in unserer Landespolitik.
  • Zeit für eine neue sozialdemokratische Landesregierung.
 
I. Niedersachsen braucht eine neue Politik 10. November 2012
3 Artikel zum Thema
II. Neue Bildungspolitik bürgt für Chancengleichheit 10. November 2012
6 Artikel und 2 Kommentare zum Thema
III. Neue Wirtschaftspolitik beginnt bei Bildung 10. November 2012
10 Artikel zum Thema
IV. Neue Gesellschaftspolitik braucht Aufbruch 10. November 2012
6 Artikel zum Thema
V. Neue Sozialpolitik macht Ernst mit Solidarität 10. November 2012
9 Artikel zum Thema
VII. Neue Energiepolitik setzt auf die Erneuerbaren 10. November 2012
7 Artikel und 2 Kommentare zum Thema
VIII. Neue Umweltpolitik sichert Lebensgrundlagen 10. November 2012
7 Artikel und 1 Kommentar zum Thema

Dialogpapiere  

Energiepolitik 

Energiepolitik

Der Klimawandel, die Endlichkeit fossiler Energieträger, Rohstoffknappheit und die damit verbundenen Abhängigkeiten sowie der zunehmende Energiebedarf angesichts der wachsenden Weltbevölkerung sind besondere Herausforderungen im 21. Jahrhundert. Zudem belegen nicht zuletzt die bislang weltweit ungelöste Endlagerfrage und das Scheitern der Asse den unberechenbaren und risikobehafteten Umgang mit der Atomenergie. Gerade in Niedersachsen konnte der verantwortungslose Umgang mit dieser Technologie in den vergangenen Jahrzehnten beobachtet werden.

Download: Dialogpapier Energiepolitik
01. Juni 2012  •  Energiepolitik für Niedersachsen

10. Mobilität neu denken

Die Steigerung der Energieeffizienz und die Energieeinsparung sind besonders im Mobilitätsbereich zentral und bieten gerade für ein Mobilitätsland wie Niedersachsen enorme Chancen. Der Verbrauch steigt in diesem Sektor sowohl im Personen- als auch im Güterverkehr aktuell kontinuierlich und damit auch die klimaschädlichen CO2-Emissionen. Zugleich sinken die Vorräte an Erdöl kontinuierlich. Gute und preiswerte Mobilität hat jedoch einen zentralen Einfluss auf die ökonomische Basis, auf Teilhabemöglichkeiten und die Qualität des Lebens. Daher ergibt sich hier ein zentrales Handlungsfeld für die niedersächsische SPD.

Die Mobilitätswirtschaft ist die Kernkompetenz der niedersächsischen Wirtschaft. Durch die neue energiepolitische Ausrichtung muss Niedersachsen auch in Zukunft der Produktions- und Entwicklungsstandort für die Mobilitätswirtschaft sein. Wir brauchen

  • neue Produkte: leichte Autos mit Elektro-, Wasserstoff- und Hybridantrieb, energieärmere Herstellungsprozesse sowie mehr und bessere öffentliche Verkehrsmittel;
  • eine intensive Forschungs- und Entwicklungsarbeit. Die Beschäftigten in der Mobilitätswirtschaft und ihre Gewerkschaften müssen an diesem Prozess beteiligt werden. Gerade im Bereich der E-Mobilität ergeben sich noch viele Herausforderungen. Leider ist die Kernregion der Mobilitätswirtschaft in Niedersachsen bisher bei den acht Modellregionen Elektromobilität in Deutschland nicht vertreten, die mit 130 Millionen Euro von 2009–2011 durch die Bundesregierung gefördert wurden;
  • eine Ausrichtung der Raumplanung und die damit verbundene Infrastrukturpolitik auf eine nachhaltig abgestimmte Infrastruktur- und Verkehrsentwicklung.

Die Förderung der Mobilitätsregion Niedersachsen als Schaufenster für Elektro-Mobilität durch den Bund zeigt, dass Niedersachsen Kernkompetenzen für die Herausbildung neuer Fortbewegungskonzepte vereinen konnte. Es kommt aber nicht nur auf neue technische Errungenschaften an, Mobilität der Zukunft muss vor allem integriert gedacht werden.

Gefragt sind

  • u.a. intelligente Mobilitätskonzepte, die unterschiedliche Verkehrstechnologien und Verkehrsträger (Flugzeug, Auto, Bus, Bahn, Rad) zusammenführen. Gerade die Verbindung der Mobilitätsangebote mit Informations- und Kommunikationstechnologien als ein Bestandteil von integrierter und individueller Mobilität zeugt von Zukunftsfähigkeit.

Hier gilt es,

  • die Technologiekompetenzen niedersächsischer Unternehmen und die Forschungskapazitäten in Niedersachsen zu vernetzen und Produkte sowie Lösungen zu fördern;
  • Mobilitätsaudits und -pläne in den Städten und im ländlichen Raum zu unterstützen;
  • Zukunftskonzepte für Ballungszentren und für die Fläche (Car-Sharing, Sammeltaxis etc.)  voranzutreiben.
 
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Hallo Thomas, es geht in diesem Abschnitt um Mobilität, das heißt wie jeder Einzelne seine Bedürfnisse um von A nach B zu kommen erfüllen kann. (Einmal ganz einfach dargestellt). Du meinst Energieträger, wie z.B. SolarFuel (Methan) das wie Erdgas genutzt wird. Näheres findest du beim Frauenhofer Institut bei Dr.Ing. Sterner. In Brandenburg baut EON (wenn ich mich nicht irre) die erste große Dt. Anlage, um überschüssigen Strom in "Erdgas" (SolarFuel) zu konvertieren. Soll heißen Wasserstoff und CO² werden zu Methan (SolarFuel) konvertiert. Eine Versuchsanlage steht in Stuttgart. Lt. Dr. Ing Sterner ist die Erzeugung von SolarFuel von der Kostenseite mit dem von Biogas gleich zu setzen. Nach meiner Einschätzung jedoch bei weiten effektiver, weil die Folgekosten durch die Biomasseproduktion nicht anfallen. Außerdem ist SolarFuel in Punkto Energiespeicher und Energietransport (Neue Netze) einsetzbar. ch hoffe ich konnte dir helfen.
Berndt Günther • 21. Juni 2012 • 15:35 Uhr
Warum wird Erdgas für Auto und Bus nicht eingebunden? Viele Stadtwerke haben in Tankstellen investiert und haben Infrastruktur geschaffen. Mit Erdgas steht bereits heute eine Alternative zur Verfügung.
Thomas Sewald • 01. Juni 2012 • 14:18 Uhr

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