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Anpacken. Besser machen.
  • Zeit für den Wechsel in Niedersachsen.
  • Zeit für ein neues Kapitel in unserer Landespolitik.
  • Zeit für eine neue sozialdemokratische Landesregierung.
 
I. Niedersachsen braucht eine neue Politik 10. November 2012
3 Artikel zum Thema
II. Neue Bildungspolitik bürgt für Chancengleichheit 10. November 2012
6 Artikel und 2 Kommentare zum Thema
III. Neue Wirtschaftspolitik beginnt bei Bildung 10. November 2012
10 Artikel zum Thema
IV. Neue Gesellschaftspolitik braucht Aufbruch 10. November 2012
6 Artikel zum Thema
V. Neue Sozialpolitik macht Ernst mit Solidarität 10. November 2012
9 Artikel zum Thema
VII. Neue Energiepolitik setzt auf die Erneuerbaren 10. November 2012
7 Artikel und 2 Kommentare zum Thema
VIII. Neue Umweltpolitik sichert Lebensgrundlagen 10. November 2012
7 Artikel und 1 Kommentar zum Thema

Dialogpapiere  

Klima-, Umwelt und Naturschutzpolitik 

Umwelt, Klima, Naturschutz

Niedersachsen ist das zweitgrößte Flächenland und geprägt von außerordentlicher Vielfalt der Regionen. Nirgendwo sonst in Europa treffen Landschaften aus so unterschiedlichen erdgeschichtlichen und klimatischen Zeiträumen so nah aufeinander wie bei uns.

Die Küste mit Inseln, Watten, Marschen und Flussmündungsgebieten, die Geestlandschaften von der Ems durch Ostfriesland bis nach Stade, das Weser-Aller Flachland, die Lüneburger Heide und das Wendland, das Weser- und Leinebergland bis hin zum Harz machen Niedersachsen zu dem was es ist: Das naturräumlich und landschaftlich vielfältigste Bundesland Deutschlands.

Diese natürlichen Gegebenheiten beeinflussen seit jeher die Besiedlung und Nutzung der Landschaften durch den Menschen.

Download: Dialogpapier Klima-, Umwelt- und Naturschutzpolitik
08. Juni 2012  •  Klima-, Umwelt- und Naturschutzpolitik

7. Zukunftsdialog: Der sozialdemokratische Weg

Ein zeitgemäßer und den Herausforderungen angemessener Regierungsstil zeichnet sich aus durch ein Staatsverständnis auf Augenhöhe mit den Bürgerinnen und Bürgern, durch ein kooperatives Verhältnis zu Umwelt- und Naturschutzverbänden, Gewerkschaften und Arbeitgebern und anderen Organisationen der Zivilgesellschaft, durch transparente und bürgernahe Verwaltung sowie eine solide und nachhaltige Finanzpolitik.

In Zukunft gilt es, die Politik des Landes Niedersachsens langfristig anzulegen. Über den nächsten Wahltag hinaus müssen die Weichen gestellt werden, um Niedersachsen als Arbeits- und Lebensstandort zukunftsfähig zu gestalten.

Dazu brauchen wir einen Zukunftsdialog der Umwelt- und Sozialorganisationen, der Wirtschaft, der Wissenschaft, der Gewerkschaften sowie andere zivilgesellschaftliche Institutionen zusammenführt.

Die Wirtschaft ist ein zentrales Handlungsfeld zur Zukunftssicherung des Landes, die nur auf der Grundlage nachhaltiger Ökosystemdienstleistungen und im Rahmen gesunder Natur und Umwelt zukunftssicher ausgerichtet werden kann.

Der Ausgleich der Interessen zwischen Ökonomie, Ökologie und Sozialem braucht seinerseits eine exzellente Forschungs- und Bildungslandschaft, vitale Städte und Gemeinden, eine lebendige Kunst und Kultur, die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf und nicht zuletzt auch Sozialpartner (Gewerkschaften und Gewerkschaften), Unternehmer und Bürger, die sich für Natur und Umwelt, eine innovative Wirtschaft und ein solidarisches Gemeinwesen engagieren.

Stärker werden, menschlich bleiben – das ist unser Weg für ein zukunftsfähiges Niedersachsen.

 
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Dr. Tesch hat einen Kernpunkt und die Tragweite genannt, ich möchte diesen aufgreifen und vertiefen. Die jetzige CDU/FDP Regierung hat mit ihrer Klima- Umwelt- und Naturschutzpolitik noch weitere gravierende Auswirkungen mit System. Seit Jahrzehnten sind die Auswirkungen der Biomasseproduktion, der Biogasproduktion und Massentierhaltung bekannt. Z.B. wurde die Ausnahmeregelung der Bundesrepublik Deutschland zur EU-Düngeverordnung 2009 durch die CDU/FDP Mehrheit bis 2013 fortgeschrieben. Damit wurde die Überdüngung und Freisetzung von potenten Klimagasen im Sinne "guter landwirtschaftlicher Praxis" weiterhin legalisiert. Die Subvention einer privillegierten Biogasanlage beläuft sich auf ca. 350.000 € pro Jahr, auf 20 Jahre garantiert. Gemessen am Anteil der Biogasproduktion an den erneuerbaren Energien, wird hier der größte Teil des Fördergeldes massiv in eine, von der gesamt Bilanz her betrachteten, ineffiziente und umweltbelastetende Technologie subventioniert. Dieses zahlt anteilmäßig "jeder" Stromkunde, für eine Technologie, die ihm zusätzlich als Trinkwasserkunden weitere Folgekosten für die Aufbereitung des Wassers und die Sanierung der Trinkwasserquellen aufbürdet. Alles legal, juristisch verwirrend und einwandfrei geregelt, womit letztendlich das Verursacherprinzip mehr oder weniger ausgehebelt werden kann und wird. Die negativen klimatischen, wirtschaftlichen, gesundheitlichen, sozialen etc. Auswirkungen ergeben sich als logische Folge daraus. Eine extrem hohe Belastung zukünftiger Etats und der Bürger, wird die Folge sein. Ebenso orientiert sich die Lobbypolitik der privilliegierten Massentierhaltung nicht am Verhältnis Tierbestand/Dungmenge zur Verfügung stehenden Fläche. Damit wird dem langfristigen und vorsorgenden Trinkwasserschutz (wie in Gesetzen und Verordnungen gefordert), kein absoluter Vorrang eingeräumt. Es wird billigend in Kauf genommen, dass durch die privillegierte Massentierhaltung ein breites Spectrum unkontrollierbarer Bio-Gefahrenstoffe freigesetzt wird, die die gesamte Umwelt langfristig negativ belasten. In Verbindung mit der Asse, dem Fallout von 1986 und "guter landwirtschaftlicher Praxis" betreiben wir nüchtern betrachtet, einen legalen, friedlichen Einsatz von "niedrig dosierten" ABC-Waffen, mit all seinen Auswirkungen auf Flora und Fauna, also unserer Lebensgrundlage. Das war ein kurzes Beispiel aus einem Bereich, der bisherigen Praxis schwarz/gelber Klima-, Umwelt und Naturschutzpolitik. Wir werden sehr viel Arbeit und Zeit investieren müssen, um diese Altlasten mit Weitblick zu beseitigen. Die Bürger müssen dieses erfahren und viele Genossen werden ihre Einstellung zum gesamtpoltischen Stellenwert, unseres Konzeptes einer vorsorgenden, ressortübergreifenden Umwelt- und Energiepolitik, überdenken müssen.
Berndt Günther • 21. Juni 2012 • 14:22 Uhr
Zur Ausrichtung der zukünftigen Umwelt- und Naturschutzpolitk - SPD-Positionen:
Durch die übermäßige Förderung der Produktion von Agrar-Gas ist es in den vergangenen Jahren zur größten Intensivierungswelle in der Landwirtschaft seit den 1960er Jahren gekommen - mit katastrophalen Auswirkungen auf das artenreiche Grünland und den Boden- und Grundwasserschutz (Moorböden mit Maisackernutzung). Diesen Irrsinn zu benennen und zu ändern, sollte zu den vordringlichen Zielen der SPD gehören. Da die Mehrheit der Bürger dageben ist, Lebensmittel zu verbrennen, dürfte das auch eine populäre Forderung sein!
Dr. Andreas Tesch • 18. Juni 2012 • 10:33 Uhr

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