3 Artikel zum Thema

Stärker werden - menschlich bleiben.
Mit dem unserem Eckpunktepapier beschreiben wir unsere konzeptionellen Ansätze und Ideen für eine erfolgreiche Wirtschaftspolitik in unserem Land. Ganz bewusst legen wir keine endgültigen Programme vor, sondern formulieren in Dialogpapieren unsere Überlegungen und Ideen zu einzelnen Themenfeldern. In einem offenen Verfahren wollen wir diskutieren.
Nutzen Sie bitte die Möglichkeiten und tragen Sie Ihre Anmerkungen direkt ein oder schicken Sie uns eine E-Mail. Im Oktober 2012 wollen wir als Abschluss und auf der Grundlage dieser Dialogreihe das Regierungsprogramm der niedersächsischen SPD für die Jahre 2013 bis 2018 erstellen.
Download: reine Textversion Dialogpapier (März 2012) Download: Eckpunkte Gute Arbeit für Niedersachsen (April 2012)Wirtschaft und Arbeitsmarkt entwickeln sich aktuell positiv, bundesweit wie in Niedersachsen. Aber: Neue Stellen werden vor allem durch Leiharbeit und befristete Beschäftigung geschaffen. Mehr als jede dritte offene Stelle in Niedersachsen ist gegenwärtig ein Leiharbeitsjob. Diese Entwicklung birgt hohen sozialen und gesellschaftlichen Sprengstoff. Vielen jungen und qualifizierten Fachkräften gelingt es nicht, dauerhaft und mit verlässlicher Perspektive in den Unternehmen Fuß zu fassen. Besonders schwer auf dem Arbeitsmarkt haben es ältere Arbeitslose und Empfänger von Arbeitslosengeld II. Für sie ist es oft illusorisch, eine neue und dauerhafte Beschäftigung zu finden. Weiterlesen
Kernziel der GRW-Förderung ist seit jeher die Schaffung von sozialversicheurngspflichtigen Dauerarbeitsplätzen in den strukturschwachen Regionen. Wir werden dieses Ziel wieder in den Mittelpunkt stellen. Es darf nicht durch die Förderung von Leiharbeit, befristeter Beschäftigung und/oder Minjobs und/oder prekärer Beschäftigung verwässert werden. Weiterlesen
Die SPD wird die Wahrung von fairen Löhnen und Arbeitsbedingungen auch bei der Öffentlichen Auftragsvergabe durch Land und Kommunen durch ein entsprechend geändertes Landesvergabegesetz durchsetzen. Das jährliche Auftragsvolumen von Land und Kommunen beläuft sich in Niedersachsen auf grob geschätzt mehrere Milliarden Euro. Weiterlesen
Klar ist: Das Leitbild „Guter Arbeit“ kann nicht allein durch Aktivitäten auf Landesebene umgesetzt und verwirklicht werden. Dafür braucht es vor allem auch eine entsprechende Bundesgesetzgebung. Weiterlesen
Die SPD in Niedersachsen beschreibt im vorliegenden Dialogpapier ihre konzeptionellen Ansätze und Ideen für eine erfolgreiche Wirtschaftspolitik in unserem Land. Das Dialogpapier bildet den Auftakt für einen offenen und intensiven Austausch über den besten Weg in eine gute Zukunft Niedersachsens. Unsere Leitfragen sollen dabei helfen, die Diskussion zu strukturieren und das Augenmerk auf wesentliche Herausforderungen einer modernen Wirtschaftspolitik zu richten. Weiterlesen
Niedersachsen ist ein Land im Wandel, in dem sich immer deutlicher der Übergang zu einer wissensbasierten Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft vollzieht. Die Bedeutung von Bildung und Forschung wächst zunehmend. Langfristig die erforderliche Zahl an Fachkräften auszubilden und im Land zu halten, wird angesichts des demografischen Wandels zu einer besonderen Herausforderung. Die Umgestaltung des Wirtschaftssystems und der Umstieg auf Erneuerbare Energien müssen entschlossen und mit Augenmaß vorangetrieben werden. Diese Entwicklungen sind für unser Land mit großen Chancen, aber auch erheblichen Risiken verbunden. Weiterlesen
Die Weltwirtschafts- und Finanzkrise hat die Illusion sich selbst regulierender Märkte zerstört. Es reicht nicht aus, den Marktkräften freies Spiel zu lassen, man muss ihnen auch den notwendigen Rahmen setzen. Gerade in Krisenzeiten kommt es auf entschlossenes Handeln an, um die sich bietenden Chancen zu nutzen und die drohenden Risiken zu vermeiden. Weiterlesen
Unsere Volkswirtschaft braucht Wirtschaftswachstum, damit wir die sozialen Sicherungs¬systeme und die notwendige ökologische Modernisierung finanzieren können. Das Brutto¬inlandsprodukt reicht jedoch als Wohlstandsindikator nicht mehr aus. Wir müssen Aspekte wie Lebensqualität, aber auch die Kosten von Umweltschäden in der Bilanz berücksichtigen und entscheiden, was in unserer Gesellschaft wachsen und was schrumpfen muss. Weiterlesen
Wir brauchen Fachkräfte auf allen Ebenen. Wir müssen in Niedersachsen mehr Fachkräfte ausbilden und ihnen die Kreativität vermitteln, aus Wissen Innovation und technischen Fortschritt werden zu lassen. Erst ein effizientes und differenziertes Bildungssystem, Schulbildung und Ausbildung sowie aktive Weiterbildung ermöglichen den stetigen Transfer und die Verbreiterung von Wissen in der Arbeitswelt der wissensbasierten Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft. Weiterlesen
Der Arbeitsmarkt ist bereits heute tief gespalten. Auf der einen Seite werden qualifizierte Arbeitskräfte stark umworben: Sie haben gute Chancen auf ein entsprechendes Einkommen und eine hohe Qualität ihrer Arbeit. Der Trend zur Wissensarbeit erhöht den Druck in den Unternehmen, mehr Partizipation und Mitbestimmung zu ermöglichen, um die produktiven Reserven lebendiger Arbeit zu aktivieren. Weiterlesen
Die gegenwärtige Krise zeigt eindeutig, dass die „Kräfte des freien Marktes“ zu lange ohne Regulierung durch demokratisch legitimierte Institutionen gewesen sind. Jetzt müssen die Märkte mühsam und unter massivem Einsatz von Steuergeldern stabilisiert werden. Weiterlesen
Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat die grundlegende Bedeutung der industriellen Basis für die Volkswirtschaft verdeutlicht. Die niedersächsische Wirtschaftspolitik muss sich in Zukunft noch deutlich stärker am Leitbild der wissensbasierten Industrie- und Dienstleistungswirtschaft orientieren. Weiterlesen
Heute entstehen zusätzliches Wachstum und Beschäftigung zu einem Großteil im Bereich der Dienstleistungen. Niedersachsen ist insbesondere im Bereich der sozialen Gesundheitswirtschaft und im Tourismus stark. Besondere Wachstumspotentiale bestehen ferner bei den breit gefächerten unternehmensbezogenen Dienstleistungen wie z.B. der Kreativwirtschaft. Weiterlesen
Im Mittelpunkt unserer Wirtschafts- und Strukturpolitik stehen die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Sie beschäftigen fast drei Viertel der Beschäftigten in Niedersachsen und übernehmen auch in der Ausbildung die größte Verantwortung. Schon heute entsteht die überwiegende Zahl der neuen Arbeitsplätze in Niedersachsen im Mittelstand. Weiterlesen
Der Übergang zur wissensbasierten Industrie- und Dienstleistungswirtschaft verstärkt die Unterschiede zwischen den Regionen und vor allem zwischen Stadt und Land. Diese Tendenz wird durch den demographischen Wandel noch verstärkt. Wir müssen die großen Städte und Metropolregionen des Landes als Wachstumszentren für den Wettbewerb stärken. Genauso wichtig ist es, den ländlichen Raum zukunftsfähig zu machen. Weiterlesen
Kommunales Wirtschaften ist demokratisch legitimiert und hat eine Gemeinwohlorientierung. Deshalb können Ziele wie „Gute Arbeit“ oder die Energiewende durch kommunale Unternehmen erfolgreich umgesetzt werden. Kommunen tragen mit ihren Investitionen maßgeblich zur Stabilisierung des ökonomischen Umfelds bei und können wirksam Fehlentwicklungen ausgleichen. Weiterlesen
In der Förderperiode ab 2014 werden für Niedersachsen wahrscheinlich weniger Mittel aus den EU-Strukturfonds zur Verfügung stehen als bisher. Und klar ist, dass die EU zudem eine klare Mittelbindung zugunsten von Innovationsprojekten, der Förderung der Erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz, der Aus- und Weiterbildung sowie der Armutsbekämpfung vornehmen wird. Weiterlesen
Unsere Gesellschaft steht vor großen sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Herausforderungen. Diese Veränderungen bringen aber auch neue Zukunftsmärkte hervor, deren Dynamik stark von politischen Rahmenvorgaben abhängt. In einer Reihe von Leitmärkten – Mobilitätswirtschaft, Maritime Wirtschaft, Energie, Soziale Gesundheitswirtschaft, Ernährungswirtschaft – verfügt die niedersächsische Wirtschaft über große Potenziale. Weiterlesen
Niedersachsen verfügt mit seinen Kapazitäten in der Automobilindustrie, dem Luft- und Schienenfahrzeugbau und der Logistik über erhebliche Potentiale in der Entwicklung von integrierten Mobilitätskonzepten. Das auch künftig kräftig ansteigende Gütertransportaufkommen droht die Verkehrsadern in Deutschland und Europa zu überlasten. Intelligente Mobilitätslösungen werden aber nicht zuletzt auch in den boomenden Schwellenländern mit ihren rasant wachsenden Metropolen nachgefragt. Weiterlesen
Mehr als 90 Prozent des Welthandels werden heute über den Seeweg abgewickelt, niedersächsische Reeder stellen dabei eine der weltgrößten Handelsflotten. Mit dem Jade-Weser-Port wird das Land zu einem führenden Umschlagplatz an der Nordseeküste. Neben den in einem harten Verdrängungswettbewerb stehenden Werften und Zulieferern erlangen meerestechnische Betriebe in den Zeiten von Klimaschutz und Energiewende vor allem im Wind-Offshore-Bereich immer größere Bedeutung. Weiterlesen
Atomausstieg und Klimaschutz verlangen in den kommenden Jahren einen massiven Ausbau der Erneuerbaren Energien. Für das Energieland Niedersachsen eröffnen sich hervorragende Perspektiven vor allem in der Windenergie On- und Offshore. Zur großen Herausforderung wird die Auf- und Ausrüstung der erforderlichen Netzinfrastruktur werden. Weiterlesen
Der demografische Wandel, der medizinische Fortschritt und das wachsende Gesundheitsbewusstsein der Bevölkerung lassen den Gesundheitsmarkt zu einem der dynamischen Wachstumsmärkte der Zukunft werden. Niedersachsen verfügt über eine starke Position im Bereich der Gesundheitswirtschaft. Weiterlesen
Wir brauchen in Deutschland eine Ernährungsindustrie, die sich den Anforderungen an eine gesündere Ernährung stellt. Gesunde Ernährung wird zu einem zentralen Innovationsfeld, das auch für die niedersächsische Ernährungswirtschaft neue Marktchancen eröffnet. Daher sollen in Zukunft sowohl im konventionellen als auch im ökologischen Bereich bevorzugt Lebensmittel produziert werden, die hohen Qualitätsstandards entsprechen und eine gesunde Ernährung ermöglichen. Weiterlesen
Ein zeitgemäßer und den Herausforderungen angemessener Regierungsstil zeichnet sich aus durch ein Staatsverständnis auf Augenhöhe mit den Bürgerinnen und Bürgern, durch ein kooperatives Verhältnis zu Gewerkschaften und Arbeitgebern und anderen Organisationen der Zivilgesellschaft, durch transparente und bürgernahe Verwaltung sowie eine solide und nachhaltige Finanzpolitik. Weiterlesen
Niedersachsen zählt mit fast 40 Millionen Übernachtungen (2011) neben Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen zu den führenden innerdeutschen Reiseländern. Bei den Übernachtungen im Bereich Camping liegt Niedersachsen im Bundesländervergleich sogar auf dem ersten Platz, bei den reinen Urlaubsreisen dem zweiten Platz. In Norddeutschland ist Niedersachsen damit die führende touristische Destination. Weiterlesen
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