Vorwärts Niedersachsen!
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Programmjahr 2015

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 Aktuelles
 
 
 
 
II. Die strukturellen Herausforderungen 14. Januar 2015
4 Artikel und 9 Kommentare zum Thema
I. Politik für Niedersachsen: Innovation und soziale Gerechtigkeit 14. Januar 2015
1 Artikel und 3 Kommentare zum Thema
III. B Leitfragen Wirtschaftspolitik 14. Januar 2015
7 Artikel und 12 Kommentare zum Thema
III. A Leitfragen Bildungspolitik 14. Januar 2015
6 Artikel zum Thema

II. Die strukturellen Herausforderungen 

Niedersachsen hat sich seit der Wiedervereinigung insgesamt sehr gut entwickelt. Das gilt insbesondere in wirtschaftlicher Hinsicht. Um nur einige Beispiele zu nennen: Die Kernbereiche unserer Wirtschaft, wie der Automobilbau und die Agrarwirtschaft, sind international erfolgreich. Die Energiewirtschaft und die Maritime Wirtschaft haben große Wachstumspotentiale. Die Gesundheitswirtschaft hat sich zu einer wachstumssicheren Branche entwickelt.

Gleichwohl stellen sich für die Zukunft unübersehbar anspruchsvolle Aufgaben. Die großen  Herausforderungen für Niedersachsen resultieren unmittelbar aus dem demografischen Wandel: Der Fachkräftemangel und die regionalen Disparitäten. Auch die Innovationsfähigkeit wird indirekt davon beeinträchtigt.

14. Januar 2015  •  II. Die strukturellen Herausforderungen

2. Regionale Entwicklung voranbringen

Die Regionen Niedersachsen entwickeln sich unterschiedlich. Entwicklungsstarke Regionen mit günstigem Altersaufbau der Bevölkerung stehen entwicklungsschwachen Räumen mit ungünstigerer Altersstruktur und Tendenzen zur Abwanderung gegenüber. Es besteht ein demografisches, soziales und ökonomisches Gefälle zwischen den Verdichtungsräumen um Hannover, um Braunschweig / Wolfsburg, im Umland von Hamburg und Bremen sowie den  Stadtregionen Oldenburg, Osnabrück, Hildesheim und Göttingen und den mehr ländlich strukturieren Räumen. Aber auch innerhalb der ländlichen Räume gib es, z.B. bei der Altersstruktur, Disparitäten.

Diese Entwicklung hat unmittelbare Auswirkungen auf die wirtschaftliche Perspektive. Wenn die Bevölkerung schrumpft und die Wirtschaftskraft schwach ist, beginnt eine sich ständig verstärkende Abwärtsspirale aus sinkenden Einkommen, geringem Steueraufkommen der Kommunen, schlechter werdender Infrastruktur, sinkenden Investitionen und Betriebsneugründungen, die dann wiederum zum Verlust von ökonomischen Zukunftschancen, zur Unzufriedenheit mit den örtlichen Lebensverhältnissen und wiederum zu noch mehr Abwanderung gerade jüngerer Menschen führt.

Diese Abwärtsspirale muss durch eine gezielte regionale Wirtschafts- und Strukturförderung durchbrochen werden. Gemeinsam mit den Akteuren sind daher „vor Ort“ geeignete Projekte und Gegenstrategien zu entwickeln, die Förderrichtlinien bündeln und so – neben der weiteren Förderung auch der starken Regionen – gezielt die schwächeren Regionen unterstützen, diesen Trend  zu durchbrechen. Oberstes Ziel muss die Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse sein. Ansatzpunkte dafür gibt es in allen Regionen.

 
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Liebe Genossen,
um den ländlichen Raum zu stärken müssen wir uns von den Zentralisierungsvorhaben verabschieden! Insbesondere im öff. Dienst finden wir zu große, schwer überschaubare, schlecht zu verwaltende Behörden in der Landeshauptstadt mit Tendenz zum Expandieren... Diese aus der Fläche zu nehmen schwächt umso mehr den ländlichen Raum. Bestes Beispiel: Justiz! Immer wieder gibt Bestrebungen, "kleine Amtsgerichte" zu schließen. Warum nicht den riesigen Behörden ein wenig wegnehmen, um diese zu entlasten und die anderen "kleinen Behörden" zu stärken! Niedersachsen ist ein Flächenland und soll es auch bleiben!
Timo Goldmann • 24. März 2015 • 20:01 Uhr